• Nur eine Begleitperson pro Fahrer
  • Keine Zuschauer
  • Haftungsverzicht  bitte unterschrieben mitbringen
  • Denkt daran: Die Benutzung einer Umweltmatte ist Pflicht!

NMX-Cup beim MSC Mölln verschoben

Unser geplantes Motocross-Rennen zum NMX-Cup am 05.-06. Juni mussten wir leider absagen und auf den 16.-17. Oktober verschieben. Wir haben noch bis zum letzten Moment gehofft, dass sich noch etwas bei der Landesverordnung ändert, aber bis auf weiteres gilt das Veranstaltungsverbot.

Wichtig bitte lesen!

MSC Mölln Verhaltensregeln

  • Alle Trainingsteilnehmer müssen sich mit Haftungsverzicht anmelden
  • Im Fahrerlager Schrittgeschwindigkeit 1. Gang, max. 7km/h
  • Keine Wheelies, andere Stunts oder Rennen ausserhalb der Strecke
  • Alle Fahrer müssen geeignete Schutzkleidung tragen
  • Fahren ausserhalb der Rennstrecke und des Fahrerlagers ist verboten
  • Alkohol- und Drogenverbot für alle Trainingsteilnehmer auf dem Gelände
  • Umweltrichtlinien einhalten; kein Ablassen von Kraftstoffe, Ölen oder Kühlmitteln
  • Die Benutzung einer Umweltmatte ist Pflicht
  • Das Waschen der Fahrzeuge ist verboten
  • Abfall darf nicht auf dem Gelände entsorgt werden
  • Geräuschlimit: 96 dB / 2 Takt Motoren und 94 dB / 4 Takt Motoren
  • Kein unnötiges Laufenlassen der Motoren
  • Die Strecke ist geschlossen, wenn Bahndienst-Fahrzeuge darauf arbeiten
  • Parkverbot auf Rettungswegen und den Zufahrten
  • Für Zuschauer ist das Betreten der Fahrstrecken und Sperrzonen verboten
  • Gegenseitige Rücksichtsbahme beim Training ist Pflicht

Zwischen Jung und Alt, Damals und Heute

Unser Verein zählt mittlerweile über 400 Mitglieder, die Jüngsten können gerade eben Fahrrad fahren und die Ältesten sind um einiges älter als unser Verein selber. Die Wenigsten wissen wie unser Verein überhaupt entstanden ist und welch interessanten Geschichten sich hinter dem Grambeker Heidering verbergen. In den 1950er Jahren entstand, aus einer Gruppe junger Männer die Kunststücke mit Motorrad und Auto auf dem Möllner Sportplatz präsentierten, der MSC Mölln. Es wurde, ganz anders als heute, keine Rennen gezeigt, sondern Stunts von einzelnen mit dem Motorrädern oder Autos, sowie von Gruppen, die beispielsweise Pyramiden auf dem Motorrad turnten. Die Einnahmen dieser Shows wurden in unseren heutigen Grambeker Heidering investiert, welcher mit viel Mühe und Stück für Stück von den Mitgliedern errichtet wurde. Dieses Jahr haben wir unser 70-jähriges Bestehen und nächstes Jahr feiern wir unser 60-jähriges Motocross-Jubiläum. Wir sind wirklich stolz auf dieses lange und auch erfolgreiche Bestehen und hoffen natürlich, dass es ebenso weitergeht. Eines unserer Gründungsmitglieder ist Knut Dederichs, er ist unser ältestes Mitglied und nach wie vor jeden Mittwoch der Saison bei uns. Früher ist Knut mit dem Auto oder Motorrad durch die Gegend gesprungen, egal ob durch Wände oder Feuerringe, Hauptsache spektakulär. Heutzutage unglaubliche Bilder und zwar eigentlich ziemlich weit entfernt von unserem jetzigen Sport, es ist beeindruckend sich vorzustellen wie damals wohl die Motorsportshows ausgesehen haben und was die Fahrer damals empfunden haben müssen, bevor sie in ihren Stunt gestartet sind. Die Geschichten, denen man lauschen kann sind faszinierend und was Knut von damals zu erzählen hat ist viel zu spannend um es nicht weiter zu tragen.Es ist etwas ganz Besonderes Knut zu haben, der auch noch nach 70 Jahren gerne zu uns kommt und ein ebenso wichtiger Teil unseres Vereins ist, wie die aktiven Fahrer. Diese Mischung von jung und alt ist doch das, was diesen Verein am Leben hält. Wir wollen unser Bewusstsein für unsere Geschichte schärfen und auch Tribut zollen an jene, die unseren Verein überhaupt erst ins Leben gerufen haben. Deswegen haben wir uns überlegt, unsere neuen Vereinsjerseys, inspiriert von der ersten Vereinsklamotte die es 1951 für die Fahrer gab, zu gestalten. Die Geschichte bleibt so am Leben und wird weiter getragen von unseren Fahrern. Die Meisten kommen durch die Begeisterung der Eltern zum ersten Mal mit Motocross in Berührung und entdecken wahrscheinlich so die eigene Liebe zu diesem Sport. Sie kommen zum Fahren, lerne neue Leute kennen und schließen Freundschaften. Der Verein wird zu einem Ort, den man gerne besucht und der zu einem Teil der eigenen Geschichte wird. Irgendwann gibt man diese Leidenschaft dann auch weiter. So entstehen die Generationen des Vereins. In 70 Jahren werden die Kleinen von heute, hoffentlich eben so wie wir jetzt, zurückblicken und sich erinnern, dass es eine Geschichte gibt auf die man stolz sein kann und die man weitertragen sollte. Die werden schmunzeln über die Klamotten und Frisuren von damals, so wie wir heute und sich freuen, wenn sie sich auf den alten Bildern entdecken und in vielen tollen Erinnerungen schwelgen.